Unser Betreuungsangebot richtet sich an vordergründig chronisch alkoholkranke Menschen.

Ziel

der Betreuung ist Alkohol- und Suchtmittel-abstinenz, sowie ein reflektierter Umgang mit Medikamenten.

Voraussetzungen

für eine Aufnahme in unserer Einrichtung sind:

Kostenträger nach SGB IX bzw. SGB XII  § 53/54 im Rahmen der
Eingliederungshilfe Therapie statt Strafe § 35/36 BtMG:

bei Vorliegen der nötigen Voraussetzungen nehmen wir auch Personen auf, die aufgrund einer Betäubungsmittelabhängigkeit straffällig geworden sind.

Leider können wir keine Personen aufnehmen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Ebenso können wir nicht akut Suizidgefährdete oder Menschen mit einer akuten Psychose aufnehmen.

Bitte vereinbaren Sie mit uns telefonisch einen Termin für ein gegenseitiges Kennenlernen und gegebenenfalls ein unverbindliches Orientierungsgespräch!

Wir empfehlen, vorab mit dem örtlichen Amt für Soziales Verbindung aufzunehmen und genaue Antragskonditionen zu erfragen.

Antragsunterlagen, Finanzielles, Adressen

Folgende Antragsunterlagen werden in der Regel beim örtlichen Träger der Sozialhilfe als primär zuständigen Träger der Rehabilitation für Behandlungen in Sozialtherapeutischen Einrichtungen verlangt (Bitte unbedingt dort vorab nachfragen, da dies unterschiedlich gehandhabt werden kann, Adressen siehe unten):

Antrag auf Unterbringung in einer Sozialtherapeutischen Langzeittherapieeinrichtung nach
§ 6 Abs.1 Nr. 7 i.V. M. § 55 ff. SGB IX bzw. §§ 53/54 SGB XII:

Alle Adressen der für Sie zuständigen Ämter für Soziales

Finanzielles während des Aufenthaltes

Sie erhalten einen persönlichen Barbetrag in Höhe von 107,73 Euro (Stand 01.01.2015). Verfügen Sie über eigenes Einkommen (z.B. Rente oder ALG), treten Sie den darüber hinaus gehenden Betrag als Eigenbeteiligungsanteil an den Kosten Ihrer Unterbringung an den jeweiligen Kostenträger ab.

Sie erhalten je nach persönlichen Voraussetzungen auf Antrag beim zuständigen Kostenträger eine Beihilfe für Bekleidung. Bei der Antragstellung und Prüfung der persönlichen Voraussetzungen kann Ihnen unser Sozialdienst behilflich sein.

Es können nach vorheriger Antragstellung beim Kostenträger, soweit dies erforderlich ist, zum gegenseitigen Besuch Fahrtkosten zu Angehörigen geleistet werden.

Monatlich werden pro Patient 10 Euro Zuschuss zur Gruppenkasse gewährt. Dies ist kein privates Geld, sondern zur Durchführung von Gruppenaktivitäten vorgesehen.

Die Belastungsgrenze bei Zuzahlungen zu den Leistungen der Krankenversicherung beträgt im Land Brandenburg (Stand 01.01.2015) 93,84 Euro bzw. 46,92 Euro für schwerwiegend chronisch kranke.
Die Zuzahlungen müssen aus dem mtl. Barbetrag gedeckt werden.